Ausgangspunkt


Unser Verein „Nuevos Horizontes Perú“ (dt. neue Horizonte (für) Peru) wurde am 9. Juni 2004 in Aschaffenburg am Main durch Teodelinda Morales und ihren Ehemann Jürgen Hochstadt gegründet, um einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation sozial benachteiligter und kranker Kinder in Peru zu leisten. Die Motivation dazu kam aus persönlichen Erfahrungen. Teodelinda stammt aus Cajamarca, einer Stadt in den nördlichen Anden Perus. Die Stadt ist Hauptstadt der gleichnamigen Region Cajamarca, welche unter großer Armut leidet. Dies trifft vor allem auf die Bevölkerung auf dem Land zu. So zum Beispiel auch auf die Bewohner der ländlichen Gemeinde Pomabamba, in welcher Teodelinda für viele Jahre als Lehrerin und Schulleiterin arbeitete. Aufgrund der langjährigen Bekanntschaft mit den Menschen und der besonderen Schwere der Missstände in Pomabamba, wurde der Ort als Ausgangspunkt für die Hilfe durch unseren Verein ausgewählt. Seit der Gründung 2004 wächst hier in Zusammenarbeit mit Helfenden und Gemeindemitgliedern vor Ort das Projekt „Escuela Campesina Alternativa“ (dt. ländliche, alternative Schule, kurz ECA) heran.

Escuela Campesina Alternativa


Wir verfolgen mit unserer Hilfe einen integrativen Ansatz, der die Menschen vor Ort in die Bestimmung und Lösung Ihrer Herausforderungen einbindet. Wir glauben, dass dies notwendig ist, damit die Menschen in Zukunft über die Kapazitäten und Kompetenzen verfügen, ihre Herausforderungen selbst zu meistern. Integrativ bedeutet aber auch, dass wir den Menschen vor Ort, ihrer Kultur und ihrem Leben mit Respekt und Wertschätzung begegnen, anstatt einen europäischen Stempel à la „bei uns ist alles besser“ aufzudrücken. Aus den Anstrengungen hat sich im Verlauf des letzten Jahrzehnts das Projekt ECA gebildet. Der Name macht bereits auf den starken Bildungsfokus des Projekts aufmerksam, jedoch gehört weit mehr dazu als bloße Hilfe in der (Weiter-)Bildung. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr zum Projekt, seinen Hintergründen und den weiteren Plänen.